Examination in Basel (SUI)

Patrick | 31.10.2007 | Kategorie: Allgemein | 5 Kommentare

The last days I spent in Switzerland for an examination of my Achiless tendon from which I have suffered since July this year. Although I did a full running break and tried many different therapy methods after WOC in August I haven’t managed to get rid of the problems yet. This was the reason why I recently decided to visit Dr. Segesser in the “Rennbahnklinik” in Basel. My coach Andre Kwiatkowski who has also been in pain due to the same injury for years should accompany me. But before my examination I looked in at a good friend of mine next to Bern. I really appreciated the beautiful surrounding, the historical city and the friendly atmosphere in the family.

On Monday I moved further to Basel where I met my coach, together we were checked by Dr. Segesser and his team. At first we did several biomechanical tests, then he checked the
magnetic resonance images and looked at my feet on his own. The diagnosis was quite clear: the ligaments that are used for the toes extensor/flexor irritate the nerves on both sides and that has probably caused the pain. The solution for this problem, according to Dr. Segesser, might be an operation to separate ligament and nerve. This would cause a running break of some 3 or 4 weeks. If I do this, I’ll decide as soon as possible when I’ve got the estimated costs from the Rennbahnklinik.

Anyway the orienteering season 2007 ended with the victory in the national ranking due to some very strong competitions in the first part of the year so that I have the title of the most constant runner of the year without having participated in any competition in the second part.
That’s cool! :-)

WOC 2007 starts in one week

Patrick | 11.08.2007 | Kategorie: Allgemein | 503 Kommentare

Tomorrow my brother Christoph and me are kicking off the first part of our journey to Kiev, this year’s World Champs venue. We will be put up in Berlin for one night by our aunt and uncle before we will leave Germany on Monday evening.

Due to my injury I fully focused on short interval and speed trainings during the last week in Lübeck and did some longer sessions by bike through the beautiful sourroundings of my hometown. The weather was awesome almost the whole week which prompted me to enjoy the fresh water of the Baltic Sea between the training sessions. But the chilling times are now over and the WOC competitions will start in less than one week. From Monday to Friday we’ll have some technical trainings to become familiar with the “highspeed” Orienteering in the Ukraine. Although we had similiar trainings at home, there might be something new for us, for example how to deal with the “rubbish- or “dog-problem”!? Probably it will be the most adventurous competition ever for me… but we will see and I’m really looking forward to an exciting week full of new experiences…

The WOC Programme:

18 Sat Sprint Qualification
19 Sun Long Qualification
20 Mon Middle Qualification
21 Tue Opening ceremony
Rest day
22 Wed Middle Final
23 Thu Long Final
24 Fri Rest day
25 Sat Relay
26 Sun Sprint Final
Closing ceremony

Klausurenphase geschafft, WM rückt näher…

Patrick | 02.08.2007 | Kategorie: Allgemein | 2578 Kommentare

WM LogoMit der BWL B Klausur beendete ich gestern meine Klausurenphase für dieses Semester und damit auch die Assessmentphase in meinem Studiengang. Es waren harte zwei Monate, in denen ich eigentlich nur gelernt und trainiert habe. Für mehr blieb einfach keine Zeit. Dazu kam die Verletzung an der Achillessehne, die mich zu mehr Alternativtraining zwang, was ja bekanntlich sehr zeitaufwendig ist. Lauftrainings bestanden meist aus kurzen intensiven Einheiten mit maximal 45 minütiger Belastung. Mehr ging einfach nicht. Die langen Einheiten habe ich auf dem Fahrrad gemacht oder aber im Wasser beim Aquajoggen. Dazu kam spezifisches Krafttraining beim Physiotherapeuten. Alles jedoch keine adäquate WM Vorbereitung, die es eigentlich braucht, um die begeherten Finalplätze zu kämpfen.Aber ich stecke den Kopf nicht in den Sand und baue auf mein bis dahin sehr gut verlaufendes Jahrestraining. Kiew wird zeigen, wie gut es wirklich war…

Nach ein paar Tagen, des Packens und Organisierens in Paderborn, geht es am Samstag in die Heimat nach Lübeck! Im Elternhaus versuche ich mir den letzten Feinschliff zu holen, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen, um dann am 13.8. von Berlin aus gestärkt in die Ukraine zu reisen.

WM Nominierung und erster Rückschlag

Patrick | 15.07.2007 | Kategorie: Allgemein | 6 Kommentare

Nachdem diese Woche die deutsche WM Nominierung bekannt geben wurde, sollte die unmittelbare WM Vorbereitung eigentlich beginnen. Geplant war für die kommenden 2 Wochen eine völlige Ausbelastung um den letzten Peak zu setzen. Da ich aufgrund der Klausuren nicht an den Oringen teilnehmen kann, sollte dies in der Heimat passieren. Als Test für die Langdistanz wollte ich heute die Landesmeisterschaft Langstrecke in Uslar laufen. Allerdings plage ich mich seit Mitte der Woche, nach 3 harten (zu harten?) Trainingseinheiten, wieder mit Achillessehnenproblemen herum. Mit meiner Haglundferse bin ich zwar prädistiniert für diese Art der Verletzung, jedoch konnte ich sie seit 2 Jahren durch geschicktes Training und Veränderung der Schuhe weitesgehend vermeiden. Nun ist sie wieder da, zu einem äußerst ungünstigem Zeitpunkt. Nach einem Ruhetag gestern, wollte ich es heute wieder wissen, bei 35grad im Schatten und einem Streckenverlauf, der meiner Verletzung so gar nicht entgegen kam. So ging es die ersten 5km ausschließlich bergauf und meine Waden wurden Meter um Meter immer härter. Am 7. Posten ging dann gar nichts mehr und die Schmerzen in der rechten Wade und Achillessehne wurde mir zu stark, so dass ich mich entschied das Rennen an dieser Stelle zu beenden. Jetzt heißt es erst ein Mal Wadenlockern und im Wasser trainieren. Ich hoffe aber am Ende der Woche wieder ins geplante Lauftraining einsteigen zu können!

WM Team 2007:

Leif Bader, Post SV Dresden / Leksand
Patrick Hofmeister, MTK Bad Harzburg
Christoph Hofmeister, MTK Bad Harzburg
Meike Jaeger, Gundelfinger Turnerschaft
Christiane Tröße, SV TU Ilmenau / Gular IL

LM Lang

Auf und ab im Klecker Wald

Patrick | 08.07.2007 | Kategorie: Allgemein | 2556 Kommentare

Eine relativ lange Anfahrt nahm ich heute in Kauf, um bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften über die Mittelstrecke an den Start zu gehen. Das Gelände nahe der Hamburger Berge kannte ich noch aus dem vergangenen Jahr, als wir uns dort speziell auf die WM in Dänemark vorbereiteten. Wechselnde Bewüchse und unterschiedliche Belaufbarkeit, z. T. knackige Anstiege und jede Menge Potential für Parallelfehler kennzeichnen das Gelände bei Jesteburg. Auf diese Falle des Bahnlegers tappte ich leider viel zu oft hinein, suchte ich doch an den Posten 5, 7 und 18 jeweils eine Mulde links oder rechts vom Posten und kassierte somit jeweils mehr als eine Minute. Weitere Schlenker führten dann zu einem Rückstand von 50s auf Bjarne Friedrichs, der sich damit auch in der regionalen Elite zu Wort meldet. Vielleicht war dies für ihn ein kleiner Trost für das knappe Verpassen der JWOC-Qualifikation. Läuferisch fühlte ich mich am heutigen Tage sehr gut, schade dass ich das nicht ausnutzen konnte. Allerdings ruft schon am kommenden Wochenende der nächste regionale Wettkampf, dann über die Langdistanz und hoffentlich mit einem besseren Patrick Hofmeister!

LM Mittel

WOC 95′ - The Challenge

Patrick | 01.07.2007 | Kategorie: Allgemein | 2532 Kommentare

Seit gut einem Jahr lebe und trainiere ich nun in Paderborn und Umgebung. Schon bevor ich hierher zog, stand für mich fest, dass ich die Langstrecke der WM in Detmold irgendwann in Angriff nehmen will.

In dieser Woche stand für mich der erste Grundlagenblock in unmittelbarer Vorbereitung auf die WM in der Ukraine an. Viele lange Läufe im GA1-Bereich unter der Woche wurden von 3 schönen OL Trainings am Wochenende gut abgerundet! Die WM Strecke heute bildete den krönenden Abschluss. Björn und Karin haben im Vorfeld viel Zeit und Mühe damit verwendet die 30 Posten zusetzen, was in anbetracht der 12 Jahre alten Karte sicher nicht immer ganz einfach war. Dennoch stimmte die Karte in weiten Teil noch sehr gut, das Gelände wurde z.T. (besonders im Anfangsbereich) ein wenig grüner und war schwieriger zu belaufen, aber es ging ja auch um eine “Challenge”. VollbepacktVollbepackt mit Camelbag und Verpflegung ging es also an den Start kurz unterhalb des Herrmann-Denkmals. 16,2km 670hm 30P hieß es zu absolvieren. Das Ziel war klar: verhalten angehen und versuchen am Ende das Tempo zu steigern. Läuferisch fühlte ich mich, nachdem die ersten Posten überstanden waren, eigentlich immer besser und so konnte ich diese Vorgabe ganz gut umsetzen. Allerdings machte ich besonders im Schlussteil viel zu viele unnötige Fehler, die nicht nur auf die Karte zu schieben waren. Schade, wäre ich doch gerne unter 2h Laufzeit geblieben. Im Endeffekt wurden es allerdings 124:29. Alex Lubina brauchte 3s länger, hatte die Handbremse wohl jedoch noch ein wenig stärker angezogen, bei einem Durchschnittspuls von 156! Dennoch bin ich ganz zufrieden, dass ich nach der harten Trainingswoche am Ende noch ein gutes Gefühl in den Beinen gehabt habe. Hut ab aber vor allen, die sich durchgekämpft haben. Es hat sich wirklich gelohnt und war ein tolles Training. Vielen Dank an Björn und Karin für die Vorbereitung.
In den nächsten Wochen werde ich nur ein wenig OL machen und nur an ein paar ausgewählten Regionalen Wettkämpfen teilnehmen. Die Klausurenvorbereitung hat Prioriät und läuft auch ganz gut zur Zeit. Mein Programm:

20.7. Espanol para IBS
23.7. VWL (Mikro und Makro)
28.7. English for IBS
1.8. BWL B (KLR, Investition, Finanzierung und Wirtschaftsprivatrecht)

Training SchwedenwäldchenZwischenzeitenanalyseNach dem LaufenWM Langstrecke IIWM Langstrecke I

National Top, International Flop

Patrick | 17.06.2007 | Kategorie: Allgemein | 2555 Kommentare

ZieleinlaufNach der verkorksten Deutschen Team Meisterschaft sollte in Finnland beim 1. Weltcupsprint alles besser werden. Doch dem war leider nicht so. Am Mittwoch Morgen um 6.30Uhr flogen Christoph, Torben und ich von Bremen mit Ryanair nach Tampere, von dort ging es 200 Kilometer weiter Richtung Norden mit einem Mietwagen in die Jukolastadt Lapua. Sofort nahmen wir die beiden Modelevents in Angriff, die verschiedener hätten kaum sein können. Die Qualifikationsläufe wurden vornämlich im Park und einem kleinen Waldstück ausgetragen, das Finale jedoch zum Großteil im Schlusshang des Jukolageländes. Nach dem Modelevent waren wir eigentlich guter Dinge, obwohl die Karte in Aufnahme und Druck einige Schwächen gezeigt hatte.

Am nächsten Morgen ging es in die Qualiläufe. Ich starte sehr gut und hatte immer wieder Gegnerkontakt mit den mir zusammen gestarteten Läufern Andrej Khramov und Jonas Pilblad. Das bestätigte eigentlich mein Gefühl, dass ich gut unterwegs war. Nach dem Sichtposten wechselte das Gelände und die läuferische Komponente wurde mehr und mehr ausschlaggebend. Zu Posten 18 passierte mir dann das Missgeschick, dass ich schon zu 19 orientiert habe und somit wieder in Richtung Posten 14 gelaufen bin. Dort bemerkte ich es und musste die 60m wieder zurücklaufen, A-Finale ade! Nach dem Lauf war ich sehr enttäuscht, doch gleichzeitig versuchte ich das Positive aus dem Lauf zu ziehen, nämlich dass der Speed eigentlich gut genug war fürs Finale.

Fürs B-Finale mussten wir uns bereits 4h vorher in der Quarantäne einfinden. Eine etwas ungünstige Regelung. Dennoch der Lauf war gut besetzt und ich wollte noch ein Mal versuchen anzugreifen. Jedoch war von Beginn an irgendwie der Wurm drin. Beim Einlaufen habe ich bemerkt, dass ich wohl nicht genug gegessen hatte. Der Magen war auf jeden Fall am Grummeln. Gleich zu Posten 2 nahm ich die lange Route rechtsherum und stempelte dann noch zuerst den Damenposten, bemerkte das jedoch an der Codezahl, die ich mir am Start eingeprägt hatte. Bei den kurzen Postenübergängen 5 und 6 verlor ich jeweils ein paar Sekunden, weil ich irgendwie nicht mit der Karte zurecht kam. Dann ging es in den Wald. Die technische Umstellung gelang mir recht gut, obwohl ich bei Posten 10 etwas zu früh suchte und auch ein wenig zu weit links lief. Bei Posten 13 passierte mir dann das gleiche Missgeschick wie im Vorlauf und orientierte bereits zu Posten 14, jedoch bemerkte ich es dieses Mal nicht und musste im Ziel erfahren, dass mir ein Posten fehlte. Nachdem Christoph und Torben dann auch noch erzählten, dass es bei beiden nicht gut lief, war unsere Stimmung völlig am Boden. Wir schämten uns für uns selbst und unsere Leistungen, ein ganz bitterer Tag für uns.
Aber es musste ja weitergehen und das bereits 2 Tage später in Bottrop, Austragungsort der World Games 2005, mit den DBK Sprint:

Da sich 15 Läufer für das A-Finale qualifizieren sollten, lief ich im Vorlauf kontrolliert mit angezogener Handbremse durch und konnte so die Bestzeit setzen. Das Parkgelände hatte jedoch mit dem Stadtgelände samt seinen kniffligen Routenwahlen wenig zu tun. Dennoch eine gute Ausgangsposition für den Finallauf. Diesen absolvierte ich souverän und hatte lediglich an Posten 1 und 11 nennenswerte Zeitrückstände, da ich zu 1 falsch herum um das Haus lief und bei Posten 11 als ich in die Falle des Bahnlegers tappte und kurz in die Sackgasse vor dem Posten einbog, dies jedoch schnell bemerkte und so lediglich 10s verlor. Im Ziel hieß es dann Platz 1, Deutschlands bester Sprinter und 25s vor Pierre Kaltenbacher aus Österreich, na bitte, es geht doch!

Beim abschließenden Bundesranglistenlauf mit Massenstart im Köllnischen Wald war meine Taktik möglichst lange hintendran zu laufen, da ich nicht als Erster im Farndschungel verschollen gehen wollte. Teilweise standen die Posten, wie bei 27 und 28, mitten im 2m hohen Farn- oder Brennesselfeld. Bis zu diesen Posten ging die Taktik trotz einiger Fehler gut auf, jedoch verlor ich dort über 5min und musste so die Spitzengruppe ziehen lassen, die den Posten einfach eher fand. Von dort an bis zum Ziel konnte ich zwar noch ein wenig Zeit gut machen, bis nach vorne reichte es leider nicht mehr. So ging eine anstrengende Woche mit vielen Ereignissen zu Ende. Was folgt ist eine weitere harte Phase, nämlich die der Klausurenvorbereitung. Das hat in den nächsten Woche Priorität. Nichtsdestotrotz, trainiert wird weiter, denn das Ziel Kiew rückt näher und näher!
Model Event WC QualiModel Event WC FinaleDBK Sprint VorlaufBRL Lang 1BRL Lang 2BRL Lang 3BRL Lang 4DBK Sprint Finale

Unglückliches Meisterschaftswochenende in Magdeburg

Patrick | 11.06.2007 | Kategorie: Allgemein | 2536 Kommentare

Dieses Wochenende fand mit der Deutschen Staffel- Mannschaftsmeisterschaft der erste nationale Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Gleichzeitig war dies der Auftakt für eine anstrengende Wettkampfwoche mit insgesamt 7 Wettkämpfen, denn am Mittwoch geht es per Flieger nach Finnland zum Weltcupsprint. Da unsere Jukolastaffel aufgrund von Personalengpässen leider geplatzt ist, fliegen wir bereits am Freitag wieder zurück nach Bremen und von dort aus mit dem Auto in den Ruhrpott zu den deutschen Bestenkämpfen im Sprint und einem Ranglistenlauf… der nationalen Revanche für die verkorkste Team DM!

Aber der Reihe nach:
Bereits am Freitag trafen wir uns mit unserem Team in Bad Harzburg, um uns gemeinsam auf den vereinsinternen Saisonhöhepunkt einzustimmen. Die Vorzeichen waren gut und so reisten wir am Samstag Morgen hochmotiviert nach Ivenrode. Zuerst stand das Staffelrennen auf dem Programm. Unser Startläufer Eike lief ein tolles Rennen und konnte in dem schnellen Wald, bei dem es hauptsächlich auf genaues Kompasslaufen ankam, den Rückstand auf die Führenden in Grenzen halten. Ich startete dieses Jahr an 2. Position und begann das Rennen zusammen mit Torben Wendler (DJK Adler Bottrop) mit hohem Tempo, um möglichst schnell auf die führenden Teams aufzuschließen. Bereits auf dem Weg zum 2. Posten überholten wir die Radebeulerstaffel und ab dem 4. Posten übernahm ich die Führung vor dem Juniorenteam aus Ilmenau. Sofort versuchte ich mich abzusetzen, was mir auch mehr und mehr gelang. Am Posten vor dem Sichtposten machte ich leider einen Parallelfehler und verwechselte zwei Gräben, so dass ich einen Großteil meiner Führung wieder einbüste und schlußendlich nur noch mit 30 Sekungen auf unseren Schlussläufer Christoph übergab. Nach einem verhaltenen Start konnte er das Tempo schnell erhöhen, verlor jedoch auf den zwei langen Übergängen am Ende die Nerven und musste aufgrund zweier grober Fehler die ersten drei Teams aus Ilmenau, Bottrop und Radebeul passieren lassen. Für uns blieb somit nur Blech übrig. Dennoch, Teamzusammenhalt bedeutet auch mit Niederlagen gemeinsam fertig zu werden und somit bauten wir uns gegenseitig im Verein wieder auf, da auch unsere H105 und H145-Teams keinen guten Tag erwischten.

Am darauffolgenden Mannschaftswettbewerb sollte alles anders werden. Die Abläufe waren eintrainiert und die Aufteilung verlief nahezu optimal und sehr effizient. Eines vergaßen wir jedoch: wir kontrollierten nicht noch einmal, die uns von Andersen zugeteilten Tapestreifen mit den anzulaufenden Posten! Wie sich hinterher herausstellen sollte, ein fataler Fehler. Ich hatte zusätzlich zu den 11 Pflichtposten 20 Aufteilposten anzulaufen, konnte zwar kein richtigen Druck mehr machen, da das Gelände auch ein wenig härter zu laufen war, machte aber kaum einen richtigen Fehler, so dass ich eigentlich mit einem guten Gefühl zum Endposten kam. Dass meine Teamkameraden dort schon auf mich warteten war ein gutes Gefühl, weil wir gerade einmal 60min unterwegs waren. Zwischen Sieg und Niederlage entscheidet beim Mannschafts-OL aber manchmal lediglich der Weg von der Zielstation zum Auslesen. So auch bei uns. Andersen hatte auf meiner Runde einen Posten nicht auf den Tapestreifen geschrieben. Ich hatte mich auf diese Informationen verlassen und nicht noch einmal gegenkontrolliert, ob der Posten für mich relevant sein könnte. Ein sehr unglückliches Ende eines bitteren Meisterschaftswochenendes.

Heute sieht die Welt schon wieder besser aus, obwohl es grade blitz und donnert in Paderborn. Aber ich blicke recht zuversichtlich in die kommende harte Wettkampfwoche. Physisch fühle ich mich fit und auch technisch konnte ich mich in den letzten Rennen steigern.

Das kommende Programm:

Mittwoch: 6.30Uhr Abflug Bremen-Tampere, Model Event Lapua
Donnerstag: Vormittag WC Sprint Quali, Nachmittags WC Sprint Finale
Freitag: 10Uhr Rückreise Tampere Bremen
Samstag: Vormittag DBK Sprint Quali in Bottrop, Abends DBK Sprint Finale Bottrop
Sonntag: BRL Langdistanz und WRE Langdistanz Bottrop

Ergebnisse Deutsche Meisterschaften Staffel/Mannschaft
DM Staffel IDM Staffel IIDM Mannschaft IDM Mannschaft II

Vorbereitungen Team DM Teil 2

Patrick | 02.06.2007 | Kategorie: Training | 4 Kommentare

Nach dem 4. Mannschaftstraining in einer Woche müssten nun endlich alle Abläufe stimmen! Die Aufgabe innerhalb des Teams sind klar verteilt und wurden beim Abschlusstraining heute Nachmittag in Hannmünden auch nahezu perfekt umgesetzt! Bereits am Freitag trainierten wir zweimal im Hannoverschen Raum in relevantem Gelände das Laufen im Team. Auch läuferisch ähnelte die Belastung sehr, derjenigen des kommenden Wochenendes. Immer wieder Beine heben in den Gras- und Heideflächen und genaues Kompasslaufen waren der Schlüssel zum Erfolg. Heute Vormittag widmeten wir uns bei den Niedersächsischen Meisterschaften aber auch noch einmal dem Staffellauf. Ich bin als 2. Läufer in den Wald gegangen, nachdem Eike auf der Startstrecke eine gute Grundlage herauslief und nur 30s nach der Spitzengruppe wechselte. Mir gelang ein guter Lauf mit nur einigen kleinen Schlenkern. An den Bergen konnte ich erstaunlich gut Druck machen und war über meine Zeit selbst ziemlich überrascht. Konnte ich doch mit knapp 31 Minuten auf den 5,6km mit 210m Steigung Tagesbestzeiten laufen, obwohl ich mich nach dem Warm up am Morgen gar nicht so gut gefühlt hatte. Christoph haderte etwas mit Karte und Gelände, lief das Rennen aber locker nach hause. Eine geglückte Generalprobe mit Schönheitsfehlern! Mannschaftstraining 2Mannschaftstraining 3LM StaffelMannschafttraining 4

Vorbereitungen Team DM Teil I

Patrick | 28.05.2007 | Kategorie: Allgemein | 2523 Kommentare

In weniger als 2 Wochen finden in der Nähe von Magdeburg die Deutschen Meisterschaften im Staffel- und Mannschafts- OL statt. Unser Eliteteam vom MTK Bad Harzburg nutze das verlängerte Pfingstwochenende, um sich gemeinsam in der Kurstadt auf die nationalen Teamwettbewerbe vorzubereiten. Neben 2 OL Einheiten stand vor allem das Schnelligkeitstraining im Vordergrund.

Gestartet wurde aber bereits am Freitag Abend mit einem Longjogg by Night am Rande der steilen Nordkante des Harz. Am Samstag nahmen wir am 5. Bad Harzburger Bergcross teil. Wir entschieden uns, den 5,4 Kilometer langen Jedermannslauf zu laufen. Die Strecke führte von der Rennbahn hoch auf die OL-Karte Mäusefalle Röhrentanz, dann am Wald entlang und wieder zurück ins Stadion und war mit geschätzen 150hm versehen. Ich kam mit meinem Bruder Christoph nach 19:25 zeitgleich ins Ziel. Eike wurde Dritter und vervollständigte den Dreifach-Erfolg für den MTK, bei zugegebenermaßen eher schlecht besetzem Starterfeld.Am Nachmittag gesellte sich Bjarne Friedrichs als Gast zu unserem Training hinzu. Wir liefen einen Vielposten-OL auf der Karte „Profilinchen“. Diese - für einen Schul-OL aufgenommene OL-Karte - eignete sich sehr gut für diese Trainingsform. Abends ließen wir den Tag mit einigen (alkoholfreien) Cocktails, ein wenig Fleisch und dem Fußball-Pokalfinale ruhig ausklingen.

Am Sonntag fuhren wir nach Uslar zu einem Mannschaftstraining auf der OL-Karte der DM des vergangenen Jahres. Da ich dort nicht teilnehmen konnte, war ich gespannt auf das Gelände. Aber es war wie immer in Uslar: meist gut zu laufende Hochwälder, Posten im Hang und etliche Höhenmeter; auf meiner Runde ca. 750 bei ca. 10 Laufkilometern. Unsere Aufteilung lief nicht perfekt, bleibt aber aus taktischen Gründen noch geheim!Über Mittag vertrieben wir uns die Zeit bei Bjarne in Seesen, um am späten Nachmittag im Kurpark noch ein paar kurze Intervalle zu laufen (10x 40”/20” Int.)

Am Montag schlossen wir das Trainingswochende nach einem lockeren Warm up mit einem Lauf auf den Burgberg und anschließenden Pyramiden Intervallen (15”-30”-60”-120”-180”-120”-60”-30”-15”) auf dem Plateau ab. Die Beine waren zwar schon ziemlich müde, dennoch konnte ich mich v.a. an den Anstiegen noch einmal ordentlich pushen. Unter der Woche werde ich mich jetzt ein wenig erholen und mich auf das Studium konzentrieren, denn die Klausurenphase beginnt in 6 Wochen, ehe es am nächsten Wochenende heißt: Vorbereitungen Team DM Teil II.

Im Anhang findet ihr die Karten sowie einige Fotos vom IDHM/24h OL Wochenende!

DM Training ProfilinchenMannschaftstraining Teil IMannschaftstraining Teil II
Roman gegen BjörnZieleinlaufSo sehen Sieger aus :-)So sehen Sieger aus, wenn sie geduscht sind… ;-)Chrissi WechselAxel im SchlussspurtEike kämpftRoman im WaldFreude über neue TrikotsMassenstart 24erExpertengespräch beim 24er

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