Patrick
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28.05.2007
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Kategorie: Allgemein
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In weniger als 2 Wochen finden in der Nähe von Magdeburg die Deutschen Meisterschaften im Staffel- und Mannschafts- OL statt. Unser Eliteteam vom MTK Bad Harzburg nutze das verlängerte Pfingstwochenende, um sich gemeinsam in der Kurstadt auf die nationalen Teamwettbewerbe vorzubereiten. Neben 2 OL Einheiten stand vor allem das Schnelligkeitstraining im Vordergrund.
Gestartet wurde aber bereits am Freitag Abend mit einem Longjogg by Night am Rande der steilen Nordkante des Harz. Am Samstag nahmen wir am 5. Bad Harzburger Bergcross teil. Wir entschieden uns, den 5,4 Kilometer langen Jedermannslauf zu laufen. Die Strecke führte von der Rennbahn hoch auf die OL-Karte Mäusefalle Röhrentanz, dann am Wald entlang und wieder zurück ins Stadion und war mit geschätzen 150hm versehen. Ich kam mit meinem Bruder Christoph nach 19:25 zeitgleich ins Ziel. Eike wurde Dritter und vervollständigte den Dreifach-Erfolg für den MTK, bei zugegebenermaßen eher schlecht besetzem Starterfeld.Am Nachmittag gesellte sich Bjarne Friedrichs als Gast zu unserem Training hinzu. Wir liefen einen Vielposten-OL auf der Karte „Profilinchen“. Diese - für einen Schul-OL aufgenommene OL-Karte - eignete sich sehr gut für diese Trainingsform. Abends ließen wir den Tag mit einigen (alkoholfreien) Cocktails, ein wenig Fleisch und dem Fußball-Pokalfinale ruhig ausklingen.
Am Sonntag fuhren wir nach Uslar zu einem Mannschaftstraining auf der OL-Karte der DM des vergangenen Jahres. Da ich dort nicht teilnehmen konnte, war ich gespannt auf das Gelände. Aber es war wie immer in Uslar: meist gut zu laufende Hochwälder, Posten im Hang und etliche Höhenmeter; auf meiner Runde ca. 750 bei ca. 10 Laufkilometern. Unsere Aufteilung lief nicht perfekt, bleibt aber aus taktischen Gründen noch geheim!Über Mittag vertrieben wir uns die Zeit bei Bjarne in Seesen, um am späten Nachmittag im Kurpark noch ein paar kurze Intervalle zu laufen (10x 40”/20” Int.)
Am Montag schlossen wir das Trainingswochende nach einem lockeren Warm up mit einem Lauf auf den Burgberg und anschließenden Pyramiden Intervallen (15”-30”-60”-120”-180”-120”-60”-30”-15”) auf dem Plateau ab. Die Beine waren zwar schon ziemlich müde, dennoch konnte ich mich v.a. an den Anstiegen noch einmal ordentlich pushen. Unter der Woche werde ich mich jetzt ein wenig erholen und mich auf das Studium konzentrieren, denn die Klausurenphase beginnt in 6 Wochen, ehe es am nächsten Wochenende heißt: Vorbereitungen Team DM Teil II.
Im Anhang findet ihr die Karten sowie einige Fotos vom IDHM/24h OL Wochenende!














Patrick
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20.05.2007
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Kategorie: Allgemein
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Bereits am vergangenen Mittwoch trat ich zusammen mit Roman und Niko die Reise nach Regensburg zu den Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften an. Am darauf folgenden Staffeltag machte die Stadt ihrem Namen alle Ehre und es regnete fast ununterbrochen. Da war es doch gut, dass man auf den Strecken auch viel überdachte Strecken hatte, denn das Gelände auf dem Unicampus hatte es richtig in sich: verwinkelte Mauern und Treppen, kleine Durchgänge, offene schnelle Passagen und einige Grünposten hielten das Rennen bis zum Schluss spannend. Ich lief an Position 3 hinter Karin und Roman. Roman und ich hatten auf der ersten Runde (gelaufen wurde jeweils 2×3km) keinen allzu guten Lauf. Bei Posten 7 nahm ich die falsche Route, weil ich schon zu Posten 8 orientierte, bei den Posten 9 und 13 verlor ich Zeit zwischen den Posten, weil ich die Posten jeweils auf der anderen Seite der Hindernisse erwartete. So wechselten wir nach dem ersten Durchlauf nur als 3. Team hinter Bielefeld und Dresden. Auf meiner 2. Schlaufe durften mir solche Unsicherheiten also nicht passieren, hatte ich doch einen Rückstand von ca. 40s auf die Staffel der TU Dresden aufzuholen. Bei der Hälfte der Strecke kreuzten sich dann die Wege von Robert Krüger und mir. Zu dem Zeitpunkt fühlten sich meine Beine jedoch noch super an und ich konzentrierte mich besonders auf die Technik. Mit einem fast perfekten Lauf konnte ich dann den Sieg für unsere Uni nach Hause laufen und sicherte unserem Team somit für das nächste Jahr ein Satz neue Trikots, die uns unserer Rektor im Falle einer Goldmedaille versprochen hatte.
Am nächsten Tag stand der Einzellauf auf dem Programm. 10,8km mit 240hm in technisch anspruchsvollem Gelände erwarteten uns. Sicher ins Rennen starten und dann langsam das Tempo steigern war eigentlich die Devise, was mir jedoch bereits auf dem Weg zum 1. Posten mislang. Das Gelände war äußerst defus und bot keinerlei sicherer Orientierungspunkte. Vielleicht hätte man den Posten bewusst weiter westlich über die Senken anlaufen sollen, ich hingegen wählte die Kompassvariante. Lief jedoch promt am Posten vorbei und fing mich am Weg dahinter wieder auf. Die ersten 2min waren verloren. Mit hohem Tempo ging es jetzt weiter, was auch bis Posten 7 gut funktionierte. Dort machte ich allerdings einen katastrophalen Parallelfehler und fand mich 200m weiter nördlich auf dem Weg wieder. Weitere 2min in den Sand gesetzt. Die nächsten Posten wurden ein wenig offener, samt einiger Felspassagen, die mir die nötige Sicherheit wiedergaben. Der Fluss war wieder da und ich konnte die Führung wieder übernehmen. Zum Ende machte ich dann leider weitere Schlenker (P 17, 19, 20, 22) , die mich am Ende den Sieg kosteten. Aber der 2. Platz ist bei meiner Hochschulpremiere auch ein anständiges Ergebnis; wohlgemerkt der Sieger Sören Lösch (Uni Chemnitz) war ebenfalls zum ersten Mal als Student dabei. Die Universität Paderborn stellte mit 2 Gold- (Karin gewann noch das Einzelrennen) und einer Silbermedaille das erfolgreichste Team.
Nach diesen zwei harten Wettkampftagen folgte das Spaß-OL-Wochenende der Saison: der Thüringer 24h OL. Für mich jedoch “nur” in der 12h Klasse. Die sich jedoch ebenfalls als sehr hart herausstellte. Der Karolinenhof abseits jeglicher Zivilisation stellte ein idyllische Wettkampfzentrum dar. Die Wälder waren geprägt durch abwechslungsreiche Vegetation und viele Kahlschläge. Ich hatte leider das Pech, dass 3 meiner 4 Bahnen durch das gleiche Waldgebiet gingen. Insgesamt bin ich in 12h 28,4km OL gelaufen. Unser Team “Barna fra Bullerbyn” mit Christoph, Roman und Linn, belegte am Ende einen guten 2. Platz hinter den Edelschweißpiraten, die es vollbrachten alle Strecken abzulaufen. Nach den anstrengenden Wettkämpfen der Vortage war für mich die Geschwindigkeit mit der Christoph Brandt und Sebastian Bergmann durch den Wald liefen, einfach nicht ganz zu halten.
Die wichtigen Nachricht der vergangenen Tage war allerdings, dass meine Probleme am Ansatz der hinteren Oberschenkelmuskulatur verschwunden sind. Grund war wohl eine Entzündung der Plexus lumbosacralis, die die Schmerzen im Rücken, Hintern und Oberschenkel verursachte. Nach ein wenig Regeneration kann jetzt wieder richtig trainiert werden; mit voller Konzentration auf den Weltcup in Finnland und die deutschen Teammeisterschaften!






Patrick
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15.05.2007
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Kategorie: Wettkämpfe
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Am Donnerstag ist es soweit: ich gebe mein Debüt bei den Hochschulmeisterschaften im OL in Regensburg. Als erstes steht die Staffel auf dem Unicampus auf dem Programm. Gelaufen wird eine 3er Sprintstaffel, bei dem jeder Läufer/in zwei Mal zum Einsatz kommt. Wir erwarten schnelles Gelände mit einigen trickreichen Routenwahlen. Zusammen mit Roman Schulte-Zurhausen und Karin Schmalfeld werden wir versuchen bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitzureden. Am Freitag folgt der Einzellauf im detailreichen Pairtner Forst, der durch zahlreiche Dolinen und Löcher geprägt ist. Direkt im Anschluss geht es weiter zum Thüringer 24h OL nach Karolinenfield. Allerdings lassen wir es dort ein wenig ruhiger angehen und starten lediglich in der 12h - Kategorie mit unserem 5er Team bestehend aus Roman Schulte-Zurhausen, Linn Olsson, Elisa Kaufmann, meinem Bruder Christoph und mir.
Nachdem ich die letzte Woche, aufgrund von Problemen im Bereich des Hintern, mit dem Training ein wenig kürzertreten musste, bin ich gespannt darauf, wie ich die harten Wettkämpfe verkraften werde. Steile Anstiege und ruppige Passagen machten mir in den letzten Trainings immer noch zu schaffen. Ich hoffe jedoch, dass sich die Arbeit meines Physiotherapeuten bezahlt machen wird.
Patrick
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06.05.2007
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Kategorie: Training
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Das Ende meiner harten Trainingswoche bildete heute ein schönes OL Training auf der alten Karte der WM Langdistanz von 95′ mit dem Ostwestfalenkader. Niko hatte die Bahn gelegt und Posten gehängt und wartete im Ziel gespannt darauf, was für Erkenntnisse er über die Karte und meine Route nach dem Lauf gewinnen würde, stellte er mir doch seine GPS Uhr zur Verfügung, mit der ich die 9,1km Strecke ablaufen sollte.
Obwohl nur in einigen Teilen überarbeitet, stimmte die Karte in den meisten Bereichen noch sehr gut und es genügte ein wenig Fingerspitzengefühl bei der Interpretation der Grünstufen, um die Bahn gut zu meistern. Ich wählte ein moderates Tempo zu Beginn und das war auch gut so, denn der Anfang war ein wenig schwammig und man hatte wenig richtig klare Objekte zum Orientieren, einige Schlenker machte ich trotzdem, aber das war nicht weiter schlimm. Bei der Routenwahl zu Posten 9 entschied ich mich für die nördliche Wegroute. Dort konnte ich wertvolle Kräfte sparen und war zeitlich auch nicht langsamer. Bei Posten 13 machte ich den ersten richtigen Fehler. Ich konnte die kleinen Senken nicht gut zuordnen und stand wohl so ca. 30s planlos in der Gegend herum. Wirklich gravierend wurde es allerdings erst zu Posten 17, den ich wegen eines Parallelfehlers (habe die beiden Mulden kurz vor dem Posten rechts und links von der Luftlinie miteinander verwechselt) ca. 2min suchte. Danach war ein wenig die Luft raus und ich lief das Training mehr oder weniger konzentriert zu Ende. Was genau das GPS Tracking jetzt ergeben hat, weiß ich bisher noch nicht, die Auswertung kommt aber sicher beim nächsten gemeinsamen Training!
Die Fakten: 9,1km Luftlinie, meine Route 11km, 450hm, 65min!


